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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein

Heul doch

In den USA gibt es eine Riesenaufregung um die Fotografin Jill Greenberg, berichtet die BBC (Video). Ihre Methode, Kindern einen Lutscher zu geben, um dann ihre Reaktion bei der Wegnahme des Lutschers zu fotografieren, sorgte bei Kinderschützern für Erregung. Kein Wunder: wer diese Bilder sieht, will ganz bestimmt keine Kinder mehr haben.

Homepage von Jill Greenberg

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  • Abgelegt in: Allgemein, Fun




  • Neues Blog

    Herzlich willkommen zum Relaunch meines Blogs.

    Ab jetzt dürft ihr wieder kommentieren – und dazu sogar einen Avatar anzeigen. Die Navigation ist durch Kategorien vereinfacht, ein Archiv, eine Suchfunktion und die Möglichkeit, von der Startseite weiter zurückzublättern, runden den Service ab.

    Im Block unter dem Blog-Eintrag finden sich auch Funktionen, um die Einträge zu verschicken, zu drucken oder kurz zu bewerten. Wenn es das Thema anbietet, findet ihr hier demnächst auch passende Musik, Videos oder Zufalls-Bilder von flickr. Und was es mit Track- und Pingbacks auf sich hat, habe ich zwar noch nicht wirklich verstanden, sie sind nun aber auch möglich.

    Wer das Blog noch nicht kennt, dem sei vor allem die Kategorie Highlights ans Herz gelegt.

    Ich freue mich auf Eure Kommentare.

  • 2 Kommentare
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Ich besitze Kinderpornographie

    Die Bundesregierung hat eine Änderung des Paragrafens zum Verbot von Kinderpornographie beschlossen, berichtet heute queer.de, und will auch andere Regelungen verschärfen:

    • Porno: Schutzalter von 14 auf 18
    • Abbildungen des Schambereichs genügen
    • Schutzalter 18 auch bei Sex gegen Geld oder andere Leistungen
    • Auch unter 18-Jährige strafbar

    (mehr …)

  • 1 Kommentar
  • Abgelegt in: Allgemein, Politik
  • The Queen (of hearts) is dead

    Eigentlich kann man froh sein, dass vor mittlerweile neun Jahren Prinzessin Diana gestorben ist. Im britischen Fernsehen sorgt das beispielsweise immer für lustige Anspielungen, etwa wenn in der Agentenserie „Spooks“ die Mitarbeiter von MI5 einen Politiker in einem Tunnel ermorden lassen. Ganz neu ist eine Internetseite, die in den Lyrics von Morrissey den Tod von Diana und auch noch von Mutter Theresa vorausgesagt sehen will. Diana – die Königin der Spinner.

    The Diana-Morrissey Phenomen

    PS: Wo wir schon bei Morrissey sind, für die Unwissenden: Das Bild oben zeigt mich vor dem Salford Lads Club. Dort entstand folgendes Foto für die Innenseite der Smiths-LP „The Queen is dead“.

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.
    Bilder u.ä. waren auf andere Proportionen ausgerichtet.]

    Tested on Guinea Pigs

    Weil er so süß ist, hier der Link zu einem neuen TV-Spot mit Meerschweinchen. Er hat in Großbritannien noch nicht für Aufregung gesorgt, und das darf als neues Weltwunder gezählt werden. Im Königreich, in dem Tierschützer notfalls Schwiegermutter-
    Leichen entführen
    , um (erfolgreich) eine Tierversuchsstätte zur Aufgabe zu zwingen, gab es erst kürzlich Proteste über einen TV-Spot. In dem nuckelt nach dem üblichen Körner-Kauen ein Meerschwein an einer Ketchup-Flasche, und schon kommt der Slogan: „You can’t eat without it“, was ja irgendwie süß, lustig und auch wahr ist. Die Tierschutzorganisation RSPCA nahm das ganze aber irgendwie ernsthafter, warnte tatsächlich vor Nachahmung und gab gleich richtige Ernährungstipps für die kleinen Viecher mit auf dem Weg, es folgte Medienempörung und den Spot sah man seitdem nie mehr. Im gleichen Statement sagte die RSPCA übrigens selbst, dass eine kleine Menge von Ketchup Meerschweinchen als „kleine Überraschung“ nicht schaden könne. Gut, dass mein Meerschwein nicht mehr lebt… (s. Todesmeldung vom 20. Juni 2004)

    Das falsche, breite Grinsen

    Seit einigen Monaten besitze ich nun einen 16:9-Fernseher, der sich auch nur lohnt, da ich britisches Fernsehen habe, das fast alle Sendungen inklusive Nachrichten im Breitbildformat ausstrahlt. Seitdem regt es mich auf, dass in Deutschland das meiste noch in 4:3 ausgestrahlt wird (inklusive 16:9-Sachen mit Logo außerhalb des Bildstreifens, so dass man manuell umstellen darf). Es regt micht auch auf, dass die meisten Leute, die sich einen 16:9-Fernseher zulegen, offenbar denken, der sei dazu da, 4:3-Sendungen verzerrt darzustellen – ein Pisa-Test, an dem selbst junge, coole Studenten scheitern. Und ich rege mich auf, dass man auch an öffentlichen Plätzen, in Gebäuden und TV-Geschäften mit dem falschen Bild belästigt wird. Ich bin mit der Aufregung nicht alleine, sogar in England gibt es Petitionen gegen das falsche Format. Nur heute will ich mich mal freuen, über dieses Agenturfoto, denn es bringt zwei Miseren perfekt zusammen:

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.]

    Krefeld Shambles

    Da fragt sich die ganze Medienwelt seit mindestens zwei Jahren, was Ex-Libertines-Sänger Pete Doherty (jetzt Babyshambles-Frontmann) so ruiniert hat. Man findet die absurdesten Erklärungen bzw. keine. Und dann plötzlich, in der SZ heute: „Sieben Jahre seiner Jugend verbrachte Pete Doherty, 26, in Krefeld.“ Damit ist alles gesagt, findet der Autor dieser Zeilen, 29, der 21 Jahre in Krefeld leben musste.
    (mehr …)

    Ach so

    Das Ausland amüsiert sich über Deutschland, sah ich heute morgen gar in mehreren Fernsehsendungen. Das Land bekomme keine anständigen Reformen hin, was der Wirtschaft und letztlich auch ganz Europa schade. Ein Tenor, der auch in deutschen Medien weite Verbreitung findet. Aber was sagt man im Ausland wirklich? BBC One gestern abend, die Tagestehemen-Sendung „News at 10“ fährt gleich mehrere Experten aus der britischen Wirtschaft mit dem gleichen Tenor auf: der deutschen Wirtschaft gehe es, gerade im Export, doch gut; die Politik habe Standortbedingungen geschaffen, die beispielsweise besser seien als in England; die Gewerkschaften seien kompromissbereiter und lösungsorientierter als auf der Insel; ohnehin sei die Politik am Zustand der Wirtschaft weniger schuld als die Wirtschaft selbst. Ach ja, eine Mehrwertsteuererhöhung sei die größte Gefahr für die deutsche Wirtschaft seit Jahren, und alles würde besser, wenn die Bürger mehr kaufen und die Unternehmer mehr wagen würden. In Deutschland wird man vermutlich als radikal oder gar bekloppt eingestuft, wenn man diese Thesen wiederholt.

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.]

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    Ein schwules Blog aus Düsseldorf über Fernsehen, Musik, Manchester und sonstigen Kram

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