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Skins – Das Teenieleben geht weiter

In wenigen Tagen will E4 die neuen Charaktere der dritten Staffel von „Skins“ vorstellen. Es gibt bereits erste Previews, die so ungefähr nichts verraten, und einen angepeilten Sendestart für Januar.
Was machen die alten „Skins“-Stars eigentlich, nachdem sie uns ins Herz wuchsen und grausam entfernt wurden? Nicholas Hoult (Tony) spielte eine Nebenrolle in der neuen BBC-Version von „Wallander“ und wird am Londoner Westend in „New Boy“ einen jungen Schwulen spielen (s. Bild). Der in Skins vor allem als Witzfigur aufgefallene Dev Patel (Anwar) hingegen hat die Hauptrolle in „Slumdog Millionaire“ von Danny Boyle („Trainspotting“) bekommen. Der Film über einen Jungen aus dem Slum, der es in die indische Version von „Wer wird Millionär?“ schafft, gilt bereits als Oscar-Anwärter. Der talentierte Joe Dempsie (Chris) durfte sich über Nebenrollen in „Doctor Who“ und „Merlin“ freuen und wird sicher weitere Rollen angeboten bekommen. Mitch Hewer hingegen, der schon als schwuler Teenager in „Skins“ nur äusserlich überzeugte, tanzt sich in der selten dämlichen Musical-Serie „Britannia High“ in den Abgrund:


(Charlie Brookers „Screenwipe“, BBC Four, zu „Britannia High“)





Rückblick: Schwule im Fernsehen

Ich habe mir kürzlich einen Videorekorder ausgeliehen, um einge meiner alten VHS-Schätze zu retten. Darunter zahlreiche Videos mit Homo-Bezug, die ich hier nun gelegentlich präsentieren werde. Als erstes ein Ausschnitt aus einem CSD-Special der WDR-„Kulturzeit“ aus dem Jahr 1996, der zeigt, wie sich das Bild von Schwulen und Lesben im Laufe der Jahre gewandelt hat. Nebenbei gibt es Volker Beck ohne Brille und mit Bart zu bewundern.

Schwule Indie-Kunst

So ganz steige ich noch nicht durch, ob Gio Black Peter aus New York vor allem Künstler, Dichter, Perfomer, Schauspieler (in „Otto“ von Bruce LaBruce) oder Blogger ist.

Oder vor allem Sänger der „Black Peter Group“, einer Band aus New York und London. Deren erste EP zu Weihnachten erscheint, aber schon auf der Berlinale zu bestaunen war.

Aber die Zeit zum Herausfinden sollte man sich nehmen. Und man braucht sie auch: die Webseiten sind umfangreich, die Informationen sonstwo im Netz dürr.

http://gioblackpeter.blogspot.com
http://myspace.com/gioblackpeter
http://myspace.com/blackpetergroup
http://www.youtube.com/user/blackpetergroup


(Goody Two Shoes)


„Come clean“


(It’s fucked up)

Häh?

It’s official: ich verstehe die Jugend nicht mehr.


(„Meine Mutter kommt von hinten“ von „Mushido, Gay One & Check du Sau“)

Textauszug: (Komplett-„Lyrics“)
Meine Mutter kommt von hinten, Junge weil ein Schwuchtel von hinten kommt
Nur Tinte, spritzt er wenn er bei Palmewedeln hochkommt
Verbunden, bin ich mit der Telekom im Dunkeln
Im Dunkeln, glaub mir meine Mutter ist nicht unten
Nicht unten, Junge weil ein Schwuchtel von hinten kommt

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  • Soko Leipzig III: Die Rechnung

    Nach meiner langen Aufregung über eine dumme Folge von „Soko Leipzig“ nun auch etwas Lob: das Special mit „The Bill“ ist durchaus gelungen. Am Mittwoch und Donnerstag liefen auf ITV die koproduzierten Folgen, in der die Ermittler aus beiden Ländern einen Entführungsfall zu klären hatten. Die Folge beginnt in London, wo die deutschen Polizisten noch auf wenig Gegenliebe der Kollegen stoßen. Fall und Team entwickeln aber schnell eine Eigendynamik, bis es zum besseren, Action geladenen Teil in Leipzig kommt. Britische Zuschauer haben sicher noch keine Verfolungsjagd gesehen, die durch eine Straßenbahn beendet wird.

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  • Die SOKO Leipzig besteht aus vier Kommissaren, die sich um die verschiedensten Fälle kümmern. Eine Prise Humor ist ebenso bei jeder Folge dabei wie Spannung und – wohl das Wichtigste – die Realitätsnähe. Explodierende Autos sind hier fast nie zu sehen, dafür jedoch gute Polizeiarbeit. (fernsehserien.de)

    Ich sehe kaum deutsche Krimis, daher kann ich nicht beurteilen, ob die Soko-Leipzig-Folge „Maskenball“ (Trailer) vom letzten Freitag selten dämlich ist oder dämlich wie andere Krimis auch. An Kamera und Ton bis hin zur Arbeit des Location-Scouts habe ich nichts zu bemängeln; die Schauspieler sind eingigermaßen so lala, die Regie ist offenbar genügsam. Das Problem: das Drehbuch. Die Dialoge sind unauthentisch bis albern, der Plot hat grobe Fehler und die gesamte Handlung ist äußerst fragwürdig und regelrecht verschenkt. Aber von vorne:

    Wir befinden uns in einer bemerkenswert leeren Schwulenbar (es läuft „Fuck the pain away“ von Peaches (u.ä.), immerhin). Mann im Fummel – ohne Fummel kein Schwulenkrimi – flirtet mit Mann, der offensichtliche Ex-Freund der Fummeltrine schaut entnervt zu. Mann im Fummel geht. Draußen steht ein junger Mann mit vermutlich türkischer Familienabstammung (im weiteren Verlauf im Sinne der Sendung als Türke bezeichnet), zum Missfallen des Türstehers, der den Jungen null nachvollziehbar zu einem Gesichtsfoto nötigt.

    Nächster Morgen: man sieht eine Leiche, die üblichen Polizei-Absperrungen und die üblichen Forensikleute. Kommissar Jan Maybach findet an einem Plakat der Vornachts-Disco Blut (im nicht abgesperrten Hausdurchgang). Offenbar wurde das Opfer mit dem „Kopf gegen die Mauer geschlagen“, vermutet Komissarin Ina Zimmermann. Der Forensikmensch dazu: „Sieht so aus!“ Kommissar: „Vielleicht war sie ja gestern auf der Veranstaltung.“ Kommissarin, über der Leiche bückend: „Wenn Du glaubst, dass SIE auf der Veranstaltung war, dann hast Du Dich getäuscht. (Lange Pause) Und ich meine nicht die Veranstaltung. Ich meine das ‚Sie‘.“ Falls die vom Fernsehen generell für dumm gehaltenen Zuschauer nun immer noch nicht verstehen, worum es geht, zieht Zimmermann die Perücke ab. Die Kommissarin ist weiterhin bedrückt, der Zuschauer darf stattdessen lachen: „Er hat geweint. Sein Kajal ist verschmiert.

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    Last Man Standing

    Normalerweise mache ich einen Riesenbogen um Sendungen, die bei DMAX laufen können. Abenteuersport & Co langweilen mich. Auf BBC Three, dem jungen Experimentierkanal der BBC, läuft allerdings derzeit „Last Man Standing„: Die Serie ist eine gelungene Mischung aus dem vielleicht härtesten Wettkampf im Fernsehen und aus good old fashioned Völkerkunde. Sechs Athleten aus Großbritannien und Amerika treten gegeneinander an, und zwar in den Wettkämpfen abgelegener Stämme aus der ganzen Welt.

    Trailer Staffel 2:

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  • Paedogeddon!

    Vor eingen Tagen habe ich die Zombies-übernehmen- Big-Brother-Haus-Serie „Dead Set“ als Höhepunkt britischer Medienkritik bezeichnet. Ganz vergessen habe ich „Brass Eye“ (Channel 4, 1997), das weiterhin an der Spitze steht: In jeder Folge des Fake-Magazins steht ein beliebtes Medienthema im Mittelpunkt, durch zynische Überspitzung werden Formate kritisiert und Medienkoller sichtbar.
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    Ein schwules Blog aus Düsseldorf über Fernsehen, Musik, Manchester und sonstigen Kram

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