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Archiv für die Kategorie ‘Schwules

CSD – Das Kleingedruckte

Wer an CSD-Paraden in Deutschland teilnehmen will, muss umfassende AGB-Klauseln unterzeichnen. Die haben nicht immer was mit der Wirklichkeit zu tun, wie etwa hier in Köln:

5
Werbeflyer, Handzettel, Lebensmittel, Müll
5.1
Werbeflyer, Handzettel, Dosen, Becher, Lebensmittel u. ä. dürfen während der Parade weder verteilt noch vom Wagen/ Fahrzeug aus geworfen werden. Gruppen/ Wagen/ Fahrzeuge, die sich an diese Auflage nicht halten, werden von den ParadeordnerInnen umgehend von der weiteren Teilnahme an der Parade ausgeschlossen. Die durch sie verursachten Kosten werden ihnen anschließend in Rechnung gestellt.
5.2
Der anfallenden ist Müll so gering wie möglich zu halten und selbst zu entsorgen (z.B. durch ausreichendes Mitführen von Müllbehältern).

Da könnte man sich ja mal einen Spaß draus machen, einen extrem Werbemittel verteilenden Sponsor wie Nivea bei den Ordnern zu verpetzen und anzusehen, wie die Organisatoren ins Schwitzen geraten.

Manchmal sind sie Bedingungen auch arg schwammig formuliert, wie hier in Köln:

8
Sexuelle Freizügigkeiten / sexuelle Handlungen
Sexuelle Freizügigkeiten, Zurschaustellung sexueller und jugendgefährdende Handlungen sind zu unterlassen und führen zum sofortigen Ausschluss aus der Parade.

Unklar ist ferner, ob man in Köln auch als Fußgruppe einen „Soliaritätsbeitrag“ bezahlen muss, der deutlich teurer ist als die „Gema und Versicherungs“-Gebühren beim CSD in Düsseldorf, bei dem Fußgruppen übrigens kostenlos mitlaufen dürfen.

Der CSD in Düsseldorf kennt übrigens auch keine AGBs zu „sexuellen Freizügigkeiten“, dafür aber – ungeschrieben – das Verbot, beim Straßenfest eigene Speisen oder Getränke zu verzehren. Ja, manchmal kann ich sehr nachtragend sein.





Maneo-Unsinn

„Homophobe Gewalt angestiegen“ meldeten in den letzten Wochen einige Homo-Portale und Hetero-Medien. Grundlage war eine Umfrage des schwulen Überfalltelefons Maneo, bzw. eine Pressekonferenz zu den Ergebnissen. Während diese online weiterhin nicht verfügbar sind, gibt es eine chaotische Zusammenfassung von Projektleiter Bastian Finke.

Mir gehen diese Studien von Schwulen Überfalltelefonen schon seit langem auf die Nerven. Hier wird alles zusammengewürfelt, was irgendwie zum Thema Gewalt passt: einzelne Beleidigungen sind für Maneo & Co genausoviel Gewalt wie eine schwere Körperverletzung. Auch von Strichern begangene Delikte kommen vor, ebenso wie Gewalttaten gegen Schwule, die nichts mit deren sexueller Orientierung zu tun haben, etwa Raubübefälle auf offener Straße. Wie soll man mit diesem Statistik-Mischmasch ernsthaft etwas anfangen? Die Studie sagt auch nichts über das Verhältnis zwischen Schwulen und Polizei. Soll ich ernsthaft zur Polizei gehen, nur weil mich im Vorbeigehen jemand Unbekanntes als „schwule Sau“ bezeichnet hat? Soll ein junger Schwuler etwa einen Mitschüler anzeigen?
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  • Die Moralfrage (1)

    Gestern war ich endlich mal wieder bei der Fitness Company trainieren. Die Kette ist bei Hetero- wie Homosexuellen gleichermaßen beliebt, was die Heteros erstaunlich wenig stört (es sei denn, die haben wirklich keinen Gaydar und raffen das gar nicht). Manchmal wird aber auch mir das zu „schwul“: Da rannten gestern zwei schwule Opas rum (ja, in der Regel eine Unmöglichkeit und ein gemeiner Begriff, aber sie waren deutlich über sechzig und definitiv in dem Irrglauben, gerade für junge Leute attraktiv zu sein), einer davon mit Dauer-Ständer. Sie folgten jedem Jüngeren in großer Hektik wahlweise in die Dampf- oder Trockensauna. Der eine hantierte dazu für alle sichtbar mit Poppers und verteilte das Zeugs noch eifrig in der Dampfsauna. Das alles in einem Bereich, in dem auch Heterosexuelle, Frauen und Minderjährige duschen und saunieren wollen. Soll man sich nun beschweren und auf die Phoenix-Sauna oder in dem Fall besser direkt auf die City-Sauna verweisen? Oder bin ich ein Spießer? Oder zeige ich gar Doppelmoral, weil man letztlich auch nicht ganz frei davon ist, die Jungs zu beobachten und von Happenings in der Dampfsauna zu träumen?

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  • Abgelegt in: Schwules
  • CSD Köln hofiert Merkel

    Kann man dieses Motto-Plakat zum diesjährigen CSD auf den ersten Blick anders verstehen als eine satirische Umsetzung der Haltung von Politikern zum Thema Homo-Rechte? Man kann nicht. Aber mann muss. Es geht dem Cologne Pride nämlich nicht nur um die Politiker, sondern auch um die Haltung in der jeweiligen Bevölkerung – anhand einer von der EU durchgeführten Befragung („Eurobarometer„).

    Nur so ist zu erklären, dass Tony Blair vor Angela Merkel liegt. Blair hat als Regierungschef zu verantworten, dass es eine komplette Homo-Ehe samt kompletten Adoptionsrecht gibt sowie – gegen seinen Willen – ein Antidiskriminierungsgesetz ohne Ausnahmen, auch nicht für Kirchen. Angela Merkel? Belässt es bei den Regelungen der Vorgängerregierung (es gibt also keinen Ausbau der Lebenspartnerschaft und kein echtes Adoptionsrecht, auch wenn die große Koalition anders als Rot-Grün die Macht dazu hätte), und sie lässt ein ADG auf EU-Druck nach zahlreichen Diskussionen nur mit ebenso zahlreichen Ausnahmen verabschieden.

    Anders als Deutschland wird die Bevölkerung Großbritanniens im Text unter der Zeichung noch zusätzlich abgewatscht: „in der Abgeschiedenheit seiner Insellage hat sich diese Art das verzögernde Ritual des ‚Abwartens und Teetrinkens‘ zu eigen gemacht“. Grund ist die Eurobarometer-Umfrage, in der sich nur 46 Prozent der Briten für Homo-Ehen in ganz Europa ausprachen (52 Prozent in Deutschland). Bei der entsprechenden Frage zum Adoptionsrecht waren es nur 32 Prozent in Großbritannien und 42 Prozent der Deutschen – doch bei einer anderen Umfrage 2002 hatten 44 Prozent der Briten für ein solches Recht in Großbritannien votiert. Wie aussagekräftig ist also das Eurobarometer?

    Der „Express“ hat eine Debatte über das Mottoplakat angeregt, aufgrund der zu Recht verunglimpfenden Darstellung des polnischen Ministerpräsidenten. Daran sollte man festhalten. Aber den Machtwechsel in 10 Downing Street noch vor dem CSD sollten die Macher nutzen, um das Plakat zu ändern. Einige Parteihomos mögen das anders sehen, aber Angela Merkel gebührt nicht die Ehre, aufrecht gehen zu dürfen.

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  • Abgelegt in: Politik, Schwules
  • Kurzes II

    Laut einem SZ-Bericht vom Wochenende, in dem es um die Situation von Lesben und Schwulen in Polen ging, habe das Springer-Blatt „Fakt“ liberale und sozialdemokratische EU-Parlamentarier, die für eine Resolution „gegen Rassismus und Homophobie“ gestimmt hatten, als „Vaterlandsverräter“ bezeichnet. Vielleicht ist es Zeit für „Bildblog – The International Edition“?

    Früher habe ich das Gerrede von „Volksverdummung“ immer für lächerlich gehalten. Dann habe ich letzte Woche ein groteskes Papst-Portrait in der ARD gesehen. Die gefühlte Hälfte des Films handelte vom jungen Ratzinger in der Nazi-Zeit, wo keine Kontroverse zu erwarten ist. Die für die ganze Welt verhängnisvolle Zeit, in der er Chef der Vatikans-Glaubenslehre war, kam kaum vor. Gelegentliche, öffentliche Kritikpunkte äußerte der Sprecher, um sie dann von einem Interview-Gast widerlegen zu lassen. Dass etwa die Auschwitzrede des Papstes ein Rückfall gewesen sei, durfe ausgerechnet „Bild“-Chef Kai Diekmann kommentieren. Ein anderer Gast durfte nebenbei noch derart klarstellen, dass Papst Pius XII ein Nazi-Gegner gewesen sei, dass man sich von der ARD kein Filbinger-Portrait wünscht. Ein großes Thema der letzten Papst-Jahre, der Kampf gegen die Homo-Ehe und die Verwischung der Trennung von Staat und Kirche, kam gar nicht vor. Nur Alice Schwarzer durfte ein paar schroffe Worte zum Thema Abtreibung sagen, um danach ein versöhnliches Schlußwort zu setzen. „Wir sind Papst“ – ein Motto, dass leider auch für viele Journalisten gilt.

    Die Joachim-Erwin-Arena kostet der Düsseldorfer Stadtkasse jährlich nun doch 12-13 Millionen Euro. Wie bereits Rainer in seinem Blog darlegte, hatte Erwin das Risiko für die Stadtkasse noch 2002 auf maximal zwei Millionen Euro taxiert, „wenn nämlich innerhalb der Arena überhaupt nichts stattfindet, nicht einmal ein Wettkampf im Skat“, so Erwin damals. Womit wohl die Anzeige der Stadtverwaltung gegen einen Fortuna-Forumsnutzer hinfällig ist. Der hatte behauptet, dass Erwin „die Bevölkerung belügt und betrügt“. Dass der Generalbauunternehmer für zwei andere Erwin-Projekte, ISS-Dome und Bürgersaal in der Ratinger Straße, nun inzwischen pleite gegangen ist, könnte die Stadtkasse noch zusätzlich belasten. Das stört unseren Großkotz OB natürlich wenig: Zum Start eines anderen umstrittenen Großprojekts, den Bilk-Arkaden, lästerte Erwin über Journalisten. Diese seien „eilfertige Schreiber“, die „ihre Neurosen am Namen Erwin abarbeiten“ (Zitate: WZ).

    Ja, auch ich habe mal den HTML-Code für Durchgestrichenes nachgeschlagen. Selbst wenn ich möchte, dass dieses Mittel in Zeitungen bitte nie auftaucht: in Blogs halte ich es für ein gelungenes Format für eine amüsante Kurzkritik. Derzeit gibt es ja eine Debatte über die Professionalisierung von Blogs. Ich habe nichts gegen diese Entwicklung, vor allem wenn Blogger sauberer recherchieren, gewagter Themen setzen oder besser schreiben als die „profesionelle“ Journalisten-Zunft. Andere Blogger, egal ob Bürger oder Journalisten, sollten aber weiterhin das Recht haben, einfach auch mal ihren Frust abzulassen, beispielsweise über einen Oberbürgermeister, ohne dies jedesmal hintergründig und rechtlich abgesichert belegen zu müssen.

    Um auch mal was positives zu schreiben: ich liebe „Any dream will do„. In der BBC-Castingshow sucht Andrew Lloyd Webber den Hauptdarsteller für sein Musical „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“. Da gibt es beispielsweise zu bewundern, wie alt Jason Donovan mittlerweile ist oder wie hüsche Jungs gleich massenhaft heulen können. Aber am schönsten ist es, wenn Lloyd Webber selbst entscheiden muss: Der 59-Jährige, immerhin dreimal verheiratet und Vater von fünf Kindern, strahlt und zittert am ganzen Körper, als wäre er im Casting zu „Tod in Venedig“: Ausschnitt.

    Kurzes

    Life on Mars ist gestern leicht kitschig, aber immerhin noch überraschend zu Ende gegangen. Getrübt wurde die Freude allerdings ein paar Stunden zuvor, als „BBC North West Tonight“ durchblicken ließ, dass die geplante Nachfolgeserie über DCI Hunt in den 80ern nicht mehr in Manchester, sondern in bloody London spielen soll.

    Dass Frédéric Prinz von Anhalt Vater von Anna Nicole Smiths Tochter hätte sein können, glaubten wohl nur Journalisten, die sicher auch glauben, der Prinz hätte früher öfters das Rosa Mond in Düsseldorf besucht, um Frauen zu finden.

    Premiere will offenbar gegen die Vermittler von Sky-Abos vorgehen. Es ist schon traurig, dass man Sky in Deutschland nicht offiziell abonnieren darf, weil sich beispielsweise die Rechteinhaber von „24“ in England und die in Deutschland nicht grün sind. Es ist auch traurig, dass die EU kürzlich entschieden hat, dass ein europaweit verbreitetes Pay-TV-Programm alle Rechte für Europa einkaufen muss und nicht etwa nur fürs eigene Land, was sich ja halbwegs ausgleichen würde. Es ist besonders traurig, dass die Premiere-Manager offenbar glauben, bisherige Sky-Kunden könnten auch mit einem Premiere-Abo zufrieden sein. Und es ist ein Unding in einer zusammenwachsenden EU, dass ich als zahlender Kunde trotzdem kein Recht habe, Sky zu sehen. Wenn ich mein Abo verlieren sollte, darf ich dann wenigstens Amok laufen?

    Hätte es zu Anfang der 30er Jahre schon Massenmedien und Soaps gegeben, hätte man damals Hitler, Goebbels und Co Gastrollen angeboten? (Nein, ich will die Nazizeit nicht verharmlosen oder Erwin schlimmer machen, als er ist. Aber es gibt Leute, mit denen spricht man nicht)

    Schafft ManU das Treble?

    WDR / Hölters / Kotz

    Wofür bezahlt man Gebühren, wenn sich die Kölner „Lokalzeit“ des WDR so unkritisch aufführt, als sei der folgende Beitrag bezahlt worden?

    [An dieser Stelle folgte eine von Kunst Outlet bei myVideo eingestellte Aufzeichnung der Sendung, die mittlerweile aus dem Netz genommen wurde]

    Nun gibt es nichts dagegen zu sagen, auch über neue Projekte aus der Wirtschaft zu berichten, wie hier etwa über den Billigladen „Kunst Outlet“, der nach Hamburg in Köln eine Filiale eröffnet hat. Geschäftsführer der Firma sind allerdings Ingo Hölters und Jens Kunath, und eine simple Google-Recherche zu den beiden Herren hätte die Alarmglocken läuten lassen müssen.

    Hölters, zu dem ich persönlich viel zu sagen hätte (*), und Kunath waren in den letzten Jahren ein großes Betätigungsfeld für Verbraucherzentralen, für einige Medien und auch für die Staatsanwaltschaften – von einer Einbringung der Sammelermittlungen vor Gericht oder gar einer Verurteilung wurde jedoch nie etwas bekannt. Man kann ja auch legal „betrügen“: Bei den Vorwürfen ging es um eine Vielzahl von Webseiten wie „bonus.net“ oder „tv-winner.de“, die den Nutzern viel versprachen, denen aber vor allem in AGBs versteckte Monatsgebühren oder Abos untergejubelt wurden. Die Seiten hatten oft die gleiche Adresse im Impressum, Geschäftsführer waren Kunath oder Hölters, und mit der Firma Advobilling, die Hölters zusammen mit dem Hamburger Rechtsanwalt Arne Platzbecker (**) führte, gab es auch ein passendes Mahnunternehmen.

    Kunath, der laut seinem Blog mittlerweile mit Familie in Kapstadt lebt, hat sich kürzlich mit seiner Vergangenheit „auseinandergesetzt“. Im Blog beschwert er sich über unzufriedene Kunden, die das Geschäft vermasseln. Seine Unternehmen seien seriös gewesen, er habe „niemals Leute abgezockt“. Durch die negative Presseberichterstattung, all die Klagen von Kunden und Verbraucherschützern sei er durch eine „schwere Zeit“ gegangen. (Die bemerkenswert misslungene Selbst-Reflektion findet sich hier und hier)

    Zu den Billig-Bildern textet die „Lokalzeit“ übrigens: „Sie kosten ab 29 Euro und stammen von Studenten, aus Restbeständen oder haben Macken.“ Selbst ein Jubel-Bericht der „Hamburger Morgenpost“, der derzeit im Pressebereich der Kunst-Outlet-Webseite zu finden ist, ist da genauer: „Die Gemälde, meist Arbeiten junger Kunststudenten, kauft Hölters containerweise in Asien und Osteuropa ein.“

    (*) Ingo Hölters war als Vorsitzender von Eurogay kurzfristig einer meiner Vorgesetzten. Wie alle anderen in irgendwelche Eurogay-Töchterfirmen „übernommenen“ Ex-Mitarbeiter der Queer AG bin ich immer noch nicht therapiert von dieser Mischung aus Unfähigkeit und atemberaubender Dreistigkeit, von dieser unglaublichen Ansammlung von Fehlentscheidungen und solchen, die einen vor den Kopf stoßen. [Man sollte ja nicht negativ über ehemalige Arbeitgeber in Blogs schreiben, vor allem, wenn man sich gerade irgendwo bewirbt. Aber, liebe Personalabteilungsmitarbeiter, es war gerade die Loyalität zu den von uns hergestellten Medienprodukten, aufgrund derer damals interne Kritik nötig war und noch heute die kurzen Monate von der Mitarbeiter“übernahme“ bis zur Schließung des Kölner Hauses unvergessen sind]

    (**) Arne Platzbecker ist auch bekannt durch „Richterin Barbara Salesch“ und eine eigene Fanpage. Er ist seit Oktober 2006 Vorsitzender der Hamburger Schwusos und wurde auch schon für die Eurogay-Vorstände als Rechtsanwalt aktiv.

    Stromberg?

    Ach ne, doch nur Volker Beck

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