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Archiv für die Kategorie ‘Schwules

Das wahre Queer as folk

Die Wetter-Drama-Queen und die Schabe, ursprünglich gefunden von chriskoeln, aber nicht selbst gebloggt.

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  • SOS Schule

    Während ich mit gemischten Gefühlen einem Abi-Ehemaligen-Treffen entgegen blicke (s. älteren Blog-Eintrag), musste ich nochmal an eine ältere Pressemitteilung zu einer Folge der ZDF-Doku-Serie „SOS Schule“ denken, in der es um einen schwulen Schüler an der Pommernschule in Berlin geht. Was laut der Kritik des Jugendnetzwerks Lambda bei der Folge rüberkommt: der Schüler ist nach dem Coming-out selbst schuld an Gehänsel, bekommt einen Katzentisch zugewiesen und wechselt später die Schule, was von Schülern wie Lehrern als Problemlösung angesehen wird. Was, wenn das alles so stimmt, auch das ZDF schlecht da stehen lässt: der sogenannte „Schul-Coach“ der von Spiegel TV produzierten Sendung ist mit der Lösung wohl auch zufrieden. Der Sender sollte sich fragen, ob sich das Format mit einem Coach (mit dem sich der Sender folglich identifiziert) wirklich angemessen war, oder ob eine klassische Doku nicht besser gewesen wäre. Die komplette Folge ist im ZDF-Archiv nicht mehr abrufbar (aus „rechtlichen oder technischen Gründen“), es gibt jedoch einen frühen Ausschnitt bei youtube, der einen schaudern lässt.

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  • Vordemokratischer Ausnahmezustand

    Der Hassprediger Papst Benedikt XVI. besucht Deutschland. Schnell vergessen Politiker die Trennung von Staat und Kirche und selbst Grundrechte wie die Meinungsfreiheit. Unzählige Steuermittel werden der großen Werbeveranstaltung geschenkt, BMW macht einen Tag lang die Tore dicht und selbst die Schulferien in Bayern wurden für das Ereignis um einen Tag verlängert. Medien schalten sich gleich, kritische Stimmen sind nicht erwünscht. Ein paar Meldungen.
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    Hamburg Pride (mit Video!)

    In der alternativen CSD-Disko in der Roten Flora am Abend erinnerte ein Banner: „Stonewall was a riot“. Auch der lokale Bund der Steuerzahler beschwerte sich: die Hamburger CSD-Parade am Samstag vor zwei Wochen sei keine politische Demo gewesen, daher sollten die Veranstalter selbst für die Kosten aufkommen. Das ist eine bemerkenswert kleinliche Sicht, aber auch nicht völlig falsch. Zwar kündigten die Plakate in der ganzen Stadt eine „politische Demo“ an, die einzigen sichtbaren Parolen kamen aber von Parteienwagen. Sieht man die Parade jedoch als öffentliches wie politisches Bekenntnis von normalen Leuten an, schwul oder lesbisch zu sein, muss sich der CSD Hamburg nicht verstecken: hier gibt es im Vergleich ungewohnt und angenehm viele „Mitläufer“. Ein richtig kommerzieller CSD hätte auch dafür gesorgt, dass man durch alle Baustellen und Zäune sicher und schnell zum Straßenfest gelangt – wir haben das schnell aufgegeben. Und was die Reinigungskosten betrifft: man sollte mal mit Nivea reden (s. Videobeweis). Das hätte man zuvor auch schon in Köln und Berlin tun können.

    Mein gekürztes Video vom CSD Hamburg

    (12 min, Real Video, 16:9, 64 MB)

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.
    Bilder u.ä. waren auf andere Proportionen ausgerichtet.]

    Bürgerweb

    Wer in NRW lebt, wird den Bürgerfunk kennen. Jeder kann dort Radiosendungen für den Lokalfunk produzieren. Engagierte, politische oder soziale Sendungen sind erwünscht, und die Urheberrechte (etwa für die Musik dazwischen) werden als GEMA-Abgaben vom Staat bezahlt.

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  • Krefeld Shambles

    Da fragt sich die ganze Medienwelt seit mindestens zwei Jahren, was Ex-Libertines-Sänger Pete Doherty (jetzt Babyshambles-Frontmann) so ruiniert hat. Man findet die absurdesten Erklärungen bzw. keine. Und dann plötzlich, in der SZ heute: „Sieben Jahre seiner Jugend verbrachte Pete Doherty, 26, in Krefeld.“ Damit ist alles gesagt, findet der Autor dieser Zeilen, 29, der 21 Jahre in Krefeld leben musste.
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    Stranger than fiction

    Manchmal sieht man Sachen im Fernsehen, die lassen einen nicht mehr los. Channel 4 aus Großbritannien ist ein Sender, der berüchtigt ist für seine Dokumentationen. „God’s Rottweiler“ letzten Montag etwa war genau das, was man im WJT-bejubelnden deutschen Fernsehen vermisste. Stärker als all die berechtigte Kritik an Ratzinger, an seinem Extrem-Dogmatismus und dem Kaltstellen alter Gegner, bleibt eine kurze Szene in Erinnerung, als Ratzinger (noch nicht Papst) von einem britischen Journalisten zu den Missbrauchsfällen in den USA befragt wird: Ratzinger schägt zu. Nur gegen eine Hand des Journalisten zwar, eher kraftlos auch, aber deutlich.

    Spannend ist Channel 4, wenn es nicht um die üblichen Themen geht. Allein in den letzten Wochen liefen „Anmial Passions“, eine Annäherung an Menschen, die Sex mit Tieren haben, „Bollocks to cancer“, in der ein Jugendlicher heiter über seine Diagnose und sein Leben mit Hodenkrebs plaudert, oder auch „Stalking Pete Doherty“, in der ein durchgeknallter Reporter darüber berichtet, wie er vergeblich eine Dokumentation über den Ex-Sänger der Libertines drehen will – wobei der Reporter durchaus kaputter rüberkommt als Doherty, was auch eine Leistung ist.

    Letzte Woche war wieder so ein Moment des Erstaunens. Zu der Eröffnung der neuen Reihe „Psycho“ brachte Channel 4 eine einstündige Dokumentation, „Kill me if you can“, und wer über einen Breitbandanschluss verfügt und über Seiten wie uknova oder gar eDonkey stolpert, der sollte erstmal nicht weiterlesen.
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    Nachträge

    Der Homo-Protest gegen den Papst war mehr als nett, meine Bedenken unnötig. „Wir sind alle homosexuell“ haben mehrere hundert Schwule und Lesben lautstark gesungen, wie beim Eishockey, nur umgedeutet und untermalt von lesbischem Getrommel. Hat Riesenspaß gemacht, mehr als die letzten CSDs zusammen, und die unterzähligen Katholiken auf der anderen Straßenseite waren regelrecht angepisst. Am lautesten wurde natürlich gesungen, als der Papst vorbeifuhr. Der hat das zuerst nicht gerafft und Richtung Homos gewunken, nicht etwa zu den echten Katholiken auf der anderen Seite. So muss das sein, und dass der WDR das völlig und bewusst ignoriert hat, das ist mal wieder ein Skandälchen.
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    Ein schwules Blog aus Düsseldorf über Fernsehen, Musik, Manchester und sonstigen Kram

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