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Archiv für die Kategorie ‘Kultur

Schwule Indie-Kunst

So ganz steige ich noch nicht durch, ob Gio Black Peter aus New York vor allem Künstler, Dichter, Perfomer, Schauspieler (in „Otto“ von Bruce LaBruce) oder Blogger ist.

Oder vor allem Sänger der „Black Peter Group“, einer Band aus New York und London. Deren erste EP zu Weihnachten erscheint, aber schon auf der Berlinale zu bestaunen war.

Aber die Zeit zum Herausfinden sollte man sich nehmen. Und man braucht sie auch: die Webseiten sind umfangreich, die Informationen sonstwo im Netz dürr.

http://gioblackpeter.blogspot.com
http://myspace.com/gioblackpeter
http://myspace.com/blackpetergroup
http://www.youtube.com/user/blackpetergroup


(Goody Two Shoes)


„Come clean“


(It’s fucked up)





Emophobie

Vor einiger Zeit habe ich auf queer.de mal über eine Massenhatz auf vermeintlich schwule Emos in Mexiko berichtet. Nun haben auch deutsche, nunja, Rapper den Trend erkannt. Wie die Jungle World in einem etwas wirren Essay (Wie queer ist Emo) berichtet, gebührt dem Jung-Rapper Gin Tonic aus dem toughen Hagen die Ehre, den vermutlich erste deutschen Anti-Emo-Song geschrieben zu haben. Und die Lyrics zeigen die Nähe zwischen neuer Emophobie und der guten alten Homophobie: „es verbreitet sich wie pest, diese fucker / überall lesben in chucks, mit blech in fressen getackert /überall schwuchteln im dragqueen dress, es is stress / für meine augen“ Und sterben sollen die Schwuchteln natürlich auch…


Gin Tonic – „Emotionen“

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  • Abgelegt in: Kultur, Schwules
  • Verzaubert

    Ich habe es gestern erstmals seit Jahren zum „Verzaubert“-Filmfestival geschafft, genauer zur Kurzfilmnacht nach Köln. Ich hatte jedoch mehr erwartet als größtenteils je zehn Minuten dauernde, langweilige und handlungsarme Kurzfilme mit drei Minuten Abspann.

    Aus diesem Anlass mein schwuler Lieblingskurzfilm, „Trevor“ von Marc Rishovsky:

    XFM Manchester

    Ich liebe Manchester und tanze (dank Karfreitag nur beim Putzen und leider nicht auf der 3klang) besonderns gerne zu Indie-Musik. Folglich ist der Stream von XFM Manchester mein Lieblingsradio. Ich empfehle meinen Lesern wärmstens, mal ein paar Stunden rein zu hören. Neben frischer Indie-Musik und lustigen Moderationen in Manc-Akzent gibt es zwei wissenschaftliche Beobachtungen:

    1. Auch eine Indie-Station kann wie bekloppt Jingles einsetzen.
    2. An der Werbung kann man schön ablesen, was die Regierung in London von den Leuten in Manchester hält: soviel Spots gegen „benefit fraud“, Drogen, besoffenes Autofahren und sonstwie Asi-Sein gibts wohl auf keinem anderen Radiosender der Welt.

    Kurzes: Rosenmontag mit Morrissey

    Kürzlich bei „Paul’s Tele Grill“. Paul: „Und, feierst Du Karneval?“ Ich: „Bin ich jeck?“. Nun gut, das Rheinländische steckt in mir drin, aber zu Karneval flüchte ich doch ganz gerne, etwa zu einem sehr schönen Konzert in Paris.

    s.a.: Weihnachten mit Morrissey

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  • Abgelegt in: Allgemein, Kultur
  • NME vs Morrissey II

    „Interview – Tim Jonze; Words – NME“:

    Wie das britische Popblatt (zum zweiten Mal) mit einem offenbar umgeschriebenen Interview versucht, Morrissey zum Rassisten zu machen.

    Auch wenn Sänger und Interviewer den Inhalt dementieren

    Anmerkungen

    1. Da gibt es also eine neue Studie, wonach fast 80 Prozent türkischstämmiger, männlicher Jugendlicher es abstoßend finden, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. Dass bei Jungen aus der ehemaligen Sowjetunion auch kein größeres Verständnis existiert und dass vor allem 48 Prozent der deutschen Jungs die gleiche Haltung haben, ist allerdings untergegangen. LSVD und andere Stimmen forderten aufgrund der Studie ein gezieltes Vorgehen bei Migranten.

    Das alles verstärkt den Eindruck, dass sich schwule Verbände, Politiker und Journalisten (Feddersen), nachdem das Theme Homo-Ehe durch ist, bewusst über die Angst vor Islamismus profilieren wollen. Soll mir keiner erzählen, das wäre ungefährlich und akzeptabel. Es passt aber in die Zeit: der Islam ist wohl das einzige Thema, das derzeit zunehmend von Political Correctnes ausgenommen wird.

    2. PC gone wrong auch in Düsseldorf: Ein grenzwertiger, aber satirischer Scherz von Manes Meckenstock hat dazu geführt, dass seine Stimme auf Antennte Düsseldorf und im WDR verstummt ist. Eine wichtige Stimme, denn Meckenstock hat immer deutlich Stellung bezogen, gegen Ausländerfeindlichkeit genauso wie gegen den hiesigen Oberbürgermeister.

    3. Anderes Thema. Dazu möchte ich ganz gerne so schnell wie möglich auf einer der schwulen Indie-Discos tanzen:

    The Wombats – Let’s Dance To Joy Division (Direktlink)

    4. Apropos Joy Division: ich freu mich schon.

    Direktlink, weiterer Trailer

    Tony Wilson 1950-2007

    Selten hat ein einzelner Mann soviel für seine Heimatstadt geleistet wie Anthony Wilson. „Mr. Manchester“ – der Gründer von Factory Records und dem legendären Club Hacienda, der Journalist, Moderator und Autor, der Manager von Joy Division, New Order und Happy Mondays – ist tot. Man müsste jetzt viel schreiben, hätte ihm nicht der Film „24 Hour Party People“ ein angemessenes Denkmal als Genie und Idiot gesetzt. Bitte ansehen.

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    Ein schwules Blog aus Düsseldorf über Fernsehen, Musik, Manchester und sonstigen Kram

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