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Archiv für die Kategorie ‘Fun

Heul doch

In den USA gibt es eine Riesenaufregung um die Fotografin Jill Greenberg, berichtet die BBC (Video). Ihre Methode, Kindern einen Lutscher zu geben, um dann ihre Reaktion bei der Wegnahme des Lutschers zu fotografieren, sorgte bei Kinderschützern für Erregung. Kein Wunder: wer diese Bilder sieht, will ganz bestimmt keine Kinder mehr haben.

Homepage von Jill Greenberg

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  • The Queen (of hearts) is dead

    Eigentlich kann man froh sein, dass vor mittlerweile neun Jahren Prinzessin Diana gestorben ist. Im britischen Fernsehen sorgt das beispielsweise immer für lustige Anspielungen, etwa wenn in der Agentenserie „Spooks“ die Mitarbeiter von MI5 einen Politiker in einem Tunnel ermorden lassen. Ganz neu ist eine Internetseite, die in den Lyrics von Morrissey den Tod von Diana und auch noch von Mutter Theresa vorausgesagt sehen will. Diana – die Königin der Spinner.

    The Diana-Morrissey Phenomen

    PS: Wo wir schon bei Morrissey sind, für die Unwissenden: Das Bild oben zeigt mich vor dem Salford Lads Club. Dort entstand folgendes Foto für die Innenseite der Smiths-LP „The Queen is dead“.

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.
    Bilder u.ä. waren auf andere Proportionen ausgerichtet.]

    Scheiß auf die Bahn

    Gelegentlich erlebt man Dinge, die einen noch überraschen und schockieren, trotz 9/11 und „Zwei bei Kallwass“. Schocker, die einer Aufarbeitung im Blog bedürfen (womit ich dieses wieder eröffnen möchte). Am Samstag war ich mit Ex-Kollegen in Köln am Rhein Grillen, und es folgte eine Bahnhfart zurück nach Düsseldorf, die nicht nur das übliche Drama bot, sondern gar einen überraschenden Klimax.
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  • Tested on Guinea Pigs

    Weil er so süß ist, hier der Link zu einem neuen TV-Spot mit Meerschweinchen. Er hat in Großbritannien noch nicht für Aufregung gesorgt, und das darf als neues Weltwunder gezählt werden. Im Königreich, in dem Tierschützer notfalls Schwiegermutter-
    Leichen entführen
    , um (erfolgreich) eine Tierversuchsstätte zur Aufgabe zu zwingen, gab es erst kürzlich Proteste über einen TV-Spot. In dem nuckelt nach dem üblichen Körner-Kauen ein Meerschwein an einer Ketchup-Flasche, und schon kommt der Slogan: „You can’t eat without it“, was ja irgendwie süß, lustig und auch wahr ist. Die Tierschutzorganisation RSPCA nahm das ganze aber irgendwie ernsthafter, warnte tatsächlich vor Nachahmung und gab gleich richtige Ernährungstipps für die kleinen Viecher mit auf dem Weg, es folgte Medienempörung und den Spot sah man seitdem nie mehr. Im gleichen Statement sagte die RSPCA übrigens selbst, dass eine kleine Menge von Ketchup Meerschweinchen als „kleine Überraschung“ nicht schaden könne. Gut, dass mein Meerschwein nicht mehr lebt… (s. Todesmeldung vom 20. Juni 2004)

    Aua II

    Vor einigen Tagen lief auf BBC Three ein hübscher Film über verschiedene Katastrophenszenarien. „End Day“ ist zwar von 2004, aber just in diesen Tagen einer sich anbahnenden großen wie ambitionslosen Koalition mit Gamma-Tieren an der Spitze wirkt eine Auslöschung von Berlin durch einen großen Meteroit wie eine schöne Erlösungsphantasie. Co-produziert wurde der Film von Pro Sieben, was man auch an einigen tatsächlich deutschen Schauspielern merkt, die richtiges Deutsch sprechen (bei der BBC werden sonst die meisten deutschen Rollen von Engländern gespielt und gesprochen, die in der Regel vorher nie mit der Sprache in Berührung gekommen sind). Nur die Übersetzung der Einblend-Texte des fiktiven deutschen Nachrichtensenders passierte wohl direkt in England und ging kräftig daneben (womit ich nicht den fehlenden Bindestrich meine, den kriegen heute oft nicht mal mehr gestande Journalisten hin). Das ist schon peinlich: da gibt man Hunderttausende für Computergrafik aus, aber bei der Übersetzung spart man. Was offenbar Google aus „Comet to strike Germany“ gemacht hat, sei nicht vorenthalten:

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.]

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  • Stranger than fiction

    Manchmal sieht man Sachen im Fernsehen, die lassen einen nicht mehr los. Channel 4 aus Großbritannien ist ein Sender, der berüchtigt ist für seine Dokumentationen. „God’s Rottweiler“ letzten Montag etwa war genau das, was man im WJT-bejubelnden deutschen Fernsehen vermisste. Stärker als all die berechtigte Kritik an Ratzinger, an seinem Extrem-Dogmatismus und dem Kaltstellen alter Gegner, bleibt eine kurze Szene in Erinnerung, als Ratzinger (noch nicht Papst) von einem britischen Journalisten zu den Missbrauchsfällen in den USA befragt wird: Ratzinger schägt zu. Nur gegen eine Hand des Journalisten zwar, eher kraftlos auch, aber deutlich.

    Spannend ist Channel 4, wenn es nicht um die üblichen Themen geht. Allein in den letzten Wochen liefen „Anmial Passions“, eine Annäherung an Menschen, die Sex mit Tieren haben, „Bollocks to cancer“, in der ein Jugendlicher heiter über seine Diagnose und sein Leben mit Hodenkrebs plaudert, oder auch „Stalking Pete Doherty“, in der ein durchgeknallter Reporter darüber berichtet, wie er vergeblich eine Dokumentation über den Ex-Sänger der Libertines drehen will – wobei der Reporter durchaus kaputter rüberkommt als Doherty, was auch eine Leistung ist.

    Letzte Woche war wieder so ein Moment des Erstaunens. Zu der Eröffnung der neuen Reihe „Psycho“ brachte Channel 4 eine einstündige Dokumentation, „Kill me if you can“, und wer über einen Breitbandanschluss verfügt und über Seiten wie uknova oder gar eDonkey stolpert, der sollte erstmal nicht weiterlesen.
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    Die schönste Flut-Anekdote

    kommt aus dem Nordwesten Englands. Sie erzählt auch dementsprechend wenig über die katastrophalen Ergeignisse im weitentfernten Südostasien, sondern mehr über die Eigenschaft der Mancunians, der leidgeprüften Einwohner von Manchester, mit den Wirrungen des Lebens auf ganz eigene Art fertig zu werden. „This is Manchester. We do things different here“ lautet ein weiser Spruch aus dem lokalpatriotischem Film „24 Hour Party People“, denn seit Jahrhunderten finden die Menschen hier Auswege und Ausflüchte vor einem gruseligen Alltag, oftmals sehr kreativ.
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    Idee für ein Reality-TV-Format

    Nazi eye for the left guy
    (Link gefunden bei Titanic)

    [Kopierter Eintrag aus altem Blog.]

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    Ein schwules Blog aus Düsseldorf über Fernsehen, Musik, Manchester und sonstigen Kram

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