„iPod, iMac und ab Herbst das iPhone: Apple löst eine Euphorie aus, die sich nur noch mit religiösem Wahn vergleichen lässt“, schreibt das SZ-Magazin heute. Wahn vor allem bei Journalisten: es ist unglaublich, wieviel kostenlose Werbung Apple in den letzten Wochen alleine in SZ, FAS und Spiegel Online bekommen hat. Für ein Telefon, das viele Beschränkungen besitzt (wie auch der iPod weniger bietet als die meisten MP3-Player). Über das von mir kürzlich zugelegte Nokia N95, das deutlich mehr kann, musste ich mir die Informationen mühsam aus dem Netz suchen. Redakteure mögen denken, Apple-Produkte seien Kult und irgendwie alternativ. In Wirklichkeit sind sie überteuert, in Technik und Ausstattung mangelhaft, und das Schreiben darüber ist eine Art Statussymbol-Journalismus, der dringend aufhören muss.