Und wieder eine Todesmeldung: nun hat auch das Meerschwein seinen Geist aufgegeben. Paul wurde so ungefähr sieben Jahre alt. Bin langsam genervt, dass meine Haustiere immer sterben müssen, wenn ich dabei bin. Bei der Idee, daraus wenigstens einen Text fürs Blog zu basteln, fiel natürlich der Gedanke auf google, wo sich unter anderem eine ernst gemeinte Trauerseite zweier Blagen für ihr Meerschwein Susi findet.

Zu erwähnen ist auch ein ziemlich beklopptes Meerschweinchen- abschiedslied (MP3 / Text) einer jungen Hetenband namens Analconnection (die heißen wirklich so, meinen es aber nicht so).

Am schönsten ist eine Community-Seite, auf der man (Teenager) Storys über seine toten Viecher posten kann. Hier finden sich Sätze von lyrischer Schönheit, wenngleich orthographisch zu überarbeiten („Wohne auf ein kleinen Bauernhof und da kommt der tot offt vor“), auch die unterschiedlichsten Sterbe- und Tötungsszenarien („von opa geschlachtet“, „hamster vom nachbarn: hat sich von hinten ins sofa gefressen und wurde beim fernsegucken geplättet“). Vielleicht wollen die geschätzten Kollegen aus Köln dort auch ihre immer wieder hörenswerte Geschichte von dem kleinen, enthoppsten Hamster und dem zunehmend unangenehm riechenden Ofen zum Besten geben.

Fazit: Tier sind nicht nur dumm, sie sterben auch so. Schade eigentlich.

[Kopierter Eintrag aus altem Blog.]