I started something i couldn’t finish
Gut, ich bin alles andere als der erste, der über diesen unglaublichen “Explosiv”-Bericht aus diesem Sommer gestoßen ist:
Darüber könnte man noch lachen, zumal alles, was der Psychologe sagt, auch auf Journalisten zutreffen könnte; oder auch auf den Psychologen Dr. Christian Lüdke selbst, der sich nicht zu schade ist, auf seiner Homepage mit einem Sendungsmitschnitt aus “RTL West” über den “Kaninchen-Killer” zu werben (er hat auch einen Mitschnitt aus dem ARD-Morgenmagazin, was die Sache nicht besser macht).
Letztendlich bleibt aber ein trauriger Eindruck über Journalisten, zumal die Mopo mit dem gleichen Selbstmord eine völlig andere Sau durchs Dorft treibt. Stefan G. wird dort mit einer “Raser-Gang” in Verbindung gebracht, schließlich habe er den “Raser-Actionstreifen ‘The Fast and the Furious’ in einem Internetforum als seinen Lieblingsfilm” angegeben.
Ist eine solche überzogene und falsche Berichterstattung, abgesegnet durch Für-Geld-sag-ich-alles-Experten, also bereits Routine für Journalisten? “Coffee and TV”-Blogger Lukas Heinser hat sich jedenfalls auch aufgeregt. Unter Zuhilfenahme einer widerlichen Frisur ist ihm ein amüsantes Filmchen über Journalisten gelungen:
s.a.: Emophobie

2 Kommentare for "Emo-Journalismus"
Pillepalle … warum schreibst du nicht mal was lustiges übers BKA-Gesetz?
Ach Gott ja, ganz nette Parodie. Und seit es das Netz gibt wissen wir ja, irgendwo sitzt immer einer der es vieeel besser weiss, oder zumindest behauptet es zu wissen. Neben den vielen die in ihrem ganzen Leben nicht mehr riskiert haben, als eine große Klappe.
Kommentar hinterlassen