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I started something i couldn’t finish
11 Jan 05
kommt aus dem Nordwesten Englands. Sie erzählt auch dementsprechend wenig über die katastrophalen Ergeignisse im weitentfernten Südostasien, sondern mehr über die Eigenschaft der Mancunians, der leidgeprüften Einwohner von Manchester, mit den Wirrungen des Lebens auf ganz eigene Art fertig zu werden. “This is Manchester. We do things different here” lautet ein weiser Spruch aus dem lokalpatriotischem Film “24 Hour Party People”, denn seit Jahrhunderten finden die Menschen hier Auswege und Ausflüchte vor einem gruseligen Alltag, oftmals sehr kreativ.
Dies ist, beispielhaft, die Geschichte von Mark Doogue (47 Jahre, Bild rechts), der Famile und Freunden erzählt hatte, er sei ab Weihnachten in Thailand, um dort für drei Monate als Koch zu arbeiten. Als sich ihr Vater nicht mehr meldete und nach dem medialen Eintreffen des Seebebens auch nicht mehr erreichbar war, wurden seine beiden Söhne (Michael, 24, und Matthew, 19) nervös, schalteten Vermisstenanzeigen im Internet, ließen die Polizei Fotos auch an die lokalen Medien geben und warteten. Und warteten zwei Wochen lang und gaben schon die Hoffnung auf. Und würden heute noch warten, hätte sich nicht ein Polizist und Informant an die örtlichen Medien gewandt und ein Berufsgeheimnis preisgegeben: Vater Doogue lebt – seit Weihnachten und für drei Monate im Gefängnis von Salford, einen Steinwurf vom Familiensitz entfernt. Örtliche Medien zitierten seine Kids mit der Aussage, sie wären erfreut, dass ihr Vater noch lebe, hätten aber “keinerlei Interesse”, in naher Zukunft wieder mit ihm zu sprechen.
[Kopierter Eintrag aus altem Blog.]
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