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I started something i couldn’t finish

Terry Wogan tritt ab und daneben

Der irische TV- und Radio-Moderator, der 37 Jahre lang für die BBC den Eurovision Song Contest kommentiert hat, gibt an einen Jüngeren ab. Das berichtet Digital Spy und zitiert noch ein paar heftig anmaßende Verschwörungstheorien:

Commenting on the 2008 contest, Wogan said: „Days before the show, I knew Russia would win. The fact is, Putin was getting nasty, which means the former satellite states were always going to vote for Russia in order to keep the oil coming.

„It’s unfortunate, I suppose, but whereas we have always taken Eurovision with a pinch of salt, the former Eastern Bloc countries are not sufficiently versed in the ways of democracy to realise they are supposed to be voting for a song, not a next-door neighbour.“

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    Another Gay Sequel – Trailer

    Ohne Zweifel der mit größter Spannung erwartete Film des Jahres…

    Größere Auflösung bei traileraddict.com

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    Auf den Spuren schwuler Gene

    Mehrmals habe ich schon die Doku-Serie „Who do you think you are“ der BBC gelobt, in der Prominente die Herkunft ihrer Ahnen ergründen. Recht ähnlich ist nun „The Making of me“, in der etwa ein Athlet herausfinden soll, warum er so sportlich ist.

    Begonnen hat die Serie am letzten Donnerstag mit dem Schauspieler John Barrowman („Dr. Who“, „Torchwood“), der ergründet, warum er schwul ist. Das ist 60 Minuten lang sehr kurzweilig, da keine obskure Theorie zu kurz kommt (schön ist etwa die Annahme, dass Homosexuelle unterschiedliche Fingerlängen haben – ich habe zwar die gekrümmten Finger einer Rheuma-Oma, aber gleich lang sind sie trotzdem). Glücklich bin ich mit dem Format jedoch nicht: Spricht der misslungene Gentest nun dafür, dass „es“ nicht an den Genen liegen kann, oder sagt er nur aus, dass die Forscher noch nicht das richtige Gen gefunden haben? Eine klassische, journalistische Doku hätte hier mehr gebracht. Wie vieles andere muss man sich zudem die Problematik eines gefundenen Gens selbst denken. Aber vielleicht ist auch das ganz gut so: an vielen Stellen kann man schön mit den Gedanken abstreifen.

    Hinweis: die Youtube-Videos (ings. 6 je 10 min.) sind falsch gestreckt. Bei Dailymotion gibts das richtige Verhältnis mit miesem Ton. Beste Qualität bietet der BBC-iPlayer, der aber nur auf der Insel zur Verfügung steht. Ich hasse das nicht weltweite Web.

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    Schwule Web-Soap

    Man nehme mehrere Schwule, die zusammenleben. Einer ist eine Schlampe, ein anderer ist vermutlich eine treue Seele und wieder andere sehen gut aus. Kennen wir schon, gibts jetzt aber als Web-Soap: In the moment ist ein HIV-Präventionsprojekt des Los Angeles Gay and Lesbian Center. Die Folgen dauern rund sechs Minuten, und am Ende werden Fragen gestellt, die die Zuschauer unter den Videos diskutieren sollen. „Drüber reden“ scheint ohnehin die Zentralaussage zu sein. Nachteil: für zusätzliche Folgen muss offenbar erst noch Finanzierung gefunden werden.


    Find more videos like this on In The Moment

    (via Ministry of Pleasure / Queer.de Blogs)

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    „Signalcharakter“

    Wie war das nochmal mit Nachrichten aufs lokale/regionale runterbrechen? Gute drei Stunden nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot in anderen Bundesländern bieten die Webseiten von WDR, Rheinische Post, Express, Kölner Stadt-Anzeiger, WZ und den NRW-Radios ähnliche Agentur-Texte und keine Informationen, was die Entscheidung für NRW bedeutet. Es gibt nur überall den Hinweis einer bundesweiten Agentur, für andere Länder habe das Urteil „Signalcharakter“. Nur „Der Westen“ deutet ein wenig in der Gegend rum: „Damit wären nach ersten Einschätzungen auch die in NRW seit diesem Monat geltenden Regelungen hinfällig.“ Ich gehe dann schonmal rauchen.

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    Gott homophob?

    Es gibt eine schöne Stelle in dem schönen Manchester-Film „24 Hour Party People„, in der Gott Mick Hucknall von Simply Red als „Ginger“ beleidigt – als Rothaarigen. Nun habe ich den Film aufgrund originaltonresistenten Freunden mit deutschen Untertiteln gesehen (Synchonfassung gibts nicht), und plötzlich ist Gott homophob: Hucknall wird dort zur „Schwuchtel“. Oh dear.

    Schwule Browser bei Uncyclopedia

    „Willkommen zur deutschsprachigen Uncyclopedia, der content-freien satirischen Enzyklopädie, in der jeder des Schreibens mächtige Benutzer editieren darf“, begrüßt mich mein Zufallsfund Uncyclopedia. Hmm. Die Definition des Begriffes „schwul“ pendelt jedenfalls stark zwischen Humor und eher unironischer Homophobie. Noch verpendelter ist die Definition zu „Schwulen-Browser„: Dieser (abgebildet ist „Detlev 1.0“) habe „eine integrierte Filterung, die das Besuchen von patriarchalisch ausgerichteten Internetseiten unmöglich macht und ausschließlich verweichlichte, an den Interessen von Frauen und Schwuchteln ausgerichtete Inhalte zulässt. Versucht ein nicht homosexueller Surfer z.B., eine Hardcore-Pornoseite für heterosexuelle Männer aufzurufen, wirft ihm das Betriebssystem seines Computers eine klitschnasse Forelle ins Gesicht und schaltet den Computer automatisch aus.“

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    Berlin und Barack

    Immer wenn ich nach Berlin fahre, stirbt eine alte Dame. So geschehen mit Hildegard Knef und Queen Mum, und diese Woche also Estelle Getty (Sofia aus Golden Girls). Gut, dass ich nicht vorhabe, dahinzuziehen.

    Nein, Berlin besuchen ist nett, aber da leben, nein danke. Dafür sind mir die Leute oft zu unfreundlich, die Winter zu kalt, die Stadt zu unübersichtlich. Und ich hasse es, keine Ahnung zu haben. Tagestipp der Siegessäule, eine sogenannte Indie-Party namens „Berlin Hilton„: „Rein in die Röhrenjeans, Halstuch umgebunden und die Haare lässig aufgeschüttelt“, empfiehlt das Magazin und verspricht „erstklassige“ DJs. Allerdings nix davon vor Ort, vor allem keine Indie-Musik. Die Stadt ist nichts für Anfänger.

    Rauchern möchte ich die „Heile Welt“ auf der Motzstraße empfehlen. Nach zweimal vor die Tür gehen zwecks Rauchen entdeckte ich erst den Hinweis auf die Raucher-Lounge im hinteren Bereich, die doppelt so groß ist als die Restkneipe und wirlich angenehm loungig. Tipp nebeibei: auf der Motzstraße kann man einen Dildo in Form eines Gartenzwergs kaufen.

    Vom neuen Homo-Denkmal bin ich nicht begeistert. Erstens läuft man schnell vorbei, wenn man nicht Acht gibt – viel los ist dort nicht. Zweitens kamen, wie auch zur Einweihung des Magnus-Hirschfeld-Ufers, das ich erst recht nicht gefunden habe, keine wichtigen Politiker. Drittens teile ich die Kritik, dass das Mahnmal zu ungenau ist in Bezug auf Lesben und jene schwulen Männer, die vor allem auch Täter waren.

    Kein Berlin-Besuch ohne Promi-Spotting. Hans-Christian Ströbele auf der Straße zu treffen, ist sicher nix ungewöhnliches. Ich könnte aber schwören, auch einen leicht verkleideten Jack Nicholson gesehen zu haben. Und natürlich Barack Obama, zumindest das, was der Getränkestand vor uns und die Sonne dahinter noch von der Leinwand übrig gelassen haben. Ich bin nicht für Pathos zu gewinnen, aber an zwei, drei Stellen habe ich doch geklatscht (natürlich auch vor der Rede, als die Leinwand gefühlte zehn Minuten lang einen leicht albern tanzenden Menschen in der Masse zeigte und die Straße applaudierte). Obama ist nicht perfekt, aber „this is the moment“ für einen, der zumindest vieles besser machen könnte als sein Vorgänger. Und, ja doch, die Leute mitreißen kann.

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