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I started something i couldn’t finish

Hamburg: Das Rauchen

Ein Ausflug nach Hamburg bot am Wochenende erste Einsichten in die Wirkungen eines Rauchverbots, das uns NRWlern ja erst im Sommer droht.

1) Das Gnosa, einst wichtige Station für jeden Hamburg-Besuch, hat offenbar schon früher als nötig das Rauchverbot umgesetzt und wird an Lebendigkeit inzwischen von Oma-Cafés aus den 60ern übertroffen.

2) Auf der Langen Reihe draußen zu sitzen, um Bier und Zigarette gleichzeitig zu genießen, macht nun auch keinen Spaß (erst recht nicht, wenn die Heizpilze nicht funktionieren). Auch im Sommer wird’s wohl kaum lustig: wetten, dass die wenigen Plätze draußen von Nichtrauchern belegt sein werden?

3) Man kommt sich albern und gleichzeitig rebellisch vor, wenn man im Indie-Schuppen Molotow trotzdem raucht, während die meisten anderen Raucher brav vor die Tür gehen.

4) Höhepunkt des Szenebesuchs war eine schwule Wohnzimmerkneipe in St. Pauli, in der vorerst weitergeraucht wird und die besser nicht näher benannt wird.

Jedenfalls steht eindeutig zu befürchten, dass alle Orte an Lebendigkeit verlieren, sobald den Gastwirten hohe Bußgelder drohen und sie daher das Rauchverbot befolgen werden. Um noch etwas positives zu schreiben: Meine ursprüngliche Furcht über Blockwart-Gäste hat sich nicht bestätigt.





Hamburg: Das Staunen

Das Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt ist wirklich eine Freude für Klein und Groß. Man sollte aber besser abends hingehen, wenn weniger Andrang ist und die Suche nach all den lustigen Details besser möglich ist.



Bilder von mir, bei flickr gibts schönere.

(Hamburg: Das Rauchen folgt)

Hamburg Pride (mit Video!)

In der alternativen CSD-Disko in der Roten Flora am Abend erinnerte ein Banner: “Stonewall was a riot”. Auch der lokale Bund der Steuerzahler beschwerte sich: die Hamburger CSD-Parade am Samstag vor zwei Wochen sei keine politische Demo gewesen, daher sollten die Veranstalter selbst für die Kosten aufkommen. Das ist eine bemerkenswert kleinliche Sicht, aber auch nicht völlig falsch. Zwar kündigten die Plakate in der ganzen Stadt eine “politische Demo” an, die einzigen sichtbaren Parolen kamen aber von Parteienwagen. Sieht man die Parade jedoch als öffentliches wie politisches Bekenntnis von normalen Leuten an, schwul oder lesbisch zu sein, muss sich der CSD Hamburg nicht verstecken: hier gibt es im Vergleich ungewohnt und angenehm viele “Mitläufer”. Ein richtig kommerzieller CSD hätte auch dafür gesorgt, dass man durch alle Baustellen und Zäune sicher und schnell zum Straßenfest gelangt - wir haben das schnell aufgegeben. Und was die Reinigungskosten betrifft: man sollte mal mit Nivea reden (s. Videobeweis). Das hätte man zuvor auch schon in Köln und Berlin tun können.

Mein gekürztes Video vom CSD Hamburg

(12 min, Real Video, 16:9, 64 MB)

[Kopierter Eintrag aus altem Blog.
Bilder u.ä. waren auf andere Proportionen ausgerichtet.]

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290 Einträge, letzter: 10.08.2009

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