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I started something i couldn’t finish
7 Sep 06
Der Hassprediger Papst Benedikt XVI. besucht Deutschland. Schnell vergessen Politiker die Trennung von Staat und Kirche und selbst Grundrechte wie die Meinungsfreiheit. Unzählige Steuermittel werden der großen Werbeveranstaltung geschenkt, BMW macht einen Tag lang die Tore dicht und selbst die Schulferien in Bayern wurden für das Ereignis um einen Tag verlängert. Medien schalten sich gleich, kritische Stimmen sind nicht erwünscht. Ein paar Meldungen.
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22 Aug 05
Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin, der als beispielhafte Personifizierung der katholischen Sozialmoral (1, 2 (mit Ehefrau), usw. usf.) gelten kann und dessen Sohn ebenfalls das Prinzip der Nächstenliebe (3) verinnerlicht hat, trifft den Papst.
(Weltjugendtag bei duesseldorf.de)
[Kopierter Eintrag aus altem Blog.]
19 Aug 05
Der Homo-Protest gegen den Papst war mehr als nett, meine Bedenken unnötig. “Wir sind alle homosexuell” haben mehrere hundert Schwule und Lesben lautstark gesungen, wie beim Eishockey, nur umgedeutet und untermalt von lesbischem Getrommel. Hat Riesenspaß gemacht, mehr als die letzten CSDs zusammen, und die unterzähligen Katholiken auf der anderen Straßenseite waren regelrecht angepisst. Am lautesten wurde natürlich gesungen, als der Papst vorbeifuhr. Der hat das zuerst nicht gerafft und Richtung Homos gewunken, nicht etwa zu den echten Katholiken auf der anderen Seite. So muss das sein, und dass der WDR das völlig und bewusst ignoriert hat, das ist mal wieder ein Skandälchen.
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17 Aug 05
“Die Jugendlichen bilden ein Netzwerk des Heils” – Jugendbischof Franz-Josef Bode laut “SZ”.
Heil Ratzi! Heil Meisner! Das Bild trifft es schon ganz gut. Ich habe mich bisher kaum auf die Straße getraut, schließlich wird der WJT auch in Düsseldorf groß gefeiert und steht auch noch unter mehrfacher Schirmherrschaft von OB Joachim Erwin, was an Zynismus natürlich perfekt zur ganzen Veranstaltung passt. Aber was mir am Montag auf dem Weg zurück vom glaubensbefreiten Manchester über Köln-Bonner Flughafen und Köln-Hauptbahnhof nach Düsseldorf an jubelnden Jungchristen entgegen kam, allein das war schon schwer zu ertragen.
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