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Christmas with Skins

Das letztjährige Weihnachts-Special von Skins, falls noch jemand Weihnachten nur so halb mögen sollte…

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  • Skins - Das Teenieleben geht weiter

    In wenigen Tagen will E4 die neuen Charaktere der dritten Staffel von “Skins” vorstellen. Es gibt bereits erste Previews, die so ungefähr nichts verraten, und einen angepeilten Sendestart für Januar.


    Was machen die alten “Skins”-Stars eigentlich, nachdem sie uns ins Herz wuchsen und grausam entfernt wurden? Nicholas Hoult (Tony) spielte eine Nebenrolle in der neuen BBC-Version von “Wallander” und wird am Londoner Westend in “New Boy” einen jungen Schwulen spielen (s. Bild). Der in Skins vor allem als Witzfigur aufgefallene Dev Patel (Anwar) hingegen hat die Hauptrolle in “Slumdog Millionaire” von Danny Boyle (”Trainspotting”) bekommen. Der Film über einen Jungen aus dem Slum, der es in die indische Version von “Wer wird Millionär?” schafft, gilt bereits als Oscar-Anwärter. Der talentierte Joe Dempsie (Chris) durfte sich über Nebenrollen in “Doctor Who” und “Merlin” freuen und wird sicher weitere Rollen angeboten bekommen. Mitch Hewer hingegen, der schon als schwuler Teenager in “Skins” nur äusserlich überzeugte, tanzt sich in der selten dämlichen Musical-Serie “Britannia High” in den Abgrund:


    (Charlie Brookers “Screenwipe”, BBC Four, zu “Britannia High”)

    Kulturschock

    Anders als deutsche kommen nun auch amerikanische Zuschauer in den Genuss von “Skins“. Seit Sonntag strahlt BBC America die Jugendserie aus. Und zwar mit geschnittenen Szenen, tausenden Piepstönen, Pixeln und gelegentlichen Untertiteln. Die Reviews sind trotzdem oft vernichtend, gerade aufgrund all der vermeintlichen Obszönitäten, und zeigen auch, das die Rezensenten oft nur die Pilotfolge gesehen haben: “‘Skins’ tries to dig for some truths about teens today, but it undercuts every honest emotion with a vulgar gag”, schreibt etwa der uniformierte “Boston Herald“. “The main characters are all working class, they’re all less heartthrob than hooligan, and the writing is far more raw than clever”, kritisiert sich das “Review Journal” ins Abseits. Fast jede Rezension kommt nicht aus, ohne die Haltung potentieller, erwachsener Zuschauer als Zitat zusammenzufassen: “Get off my lawn, you kids”, was offenbar einer amerikanischen Grundhaltung entspricht. Wahr hingegen die Beschreibung der LA Times: die Serie “achieves moments of poetry”.

    Tipp für deutsche Zuschauer, die die Serie noch nicht entdeckt (und die Folgen demnach noch nicht mindestens zehnmal gesehen haben): die BBC hat ein kleines Lexikon der Slangbegriffe erstellt. Bei Amazon.co.uk gibts beide Staffeln in einer hübschen Doppeledition mit all den zahlreichen Zusatzclips.

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  • Kurzes: Brit-TV

    Für alle, die nicht früh genug merken, wann sie die Tauschbörsen anschmeißen sollen: in England sind “Skins” und “Ashes to Ashes” angelaufen.

    Letzteres ist der Nachfolger von “Life on Mars”, spielt in den Achtzigern und bietet statt Sam Tyler eine Frau, mit der ich erst noch warm werden muss. Aber die erste Folge trifft die Yuppie-Atmosphäre von damals schon recht gut, und in der Folge heute solls um die Hochzeit von Charles und Diana gehen. Die Jugendserie “Skins” ist auch wieder da, wie immer passend chaotisch, aber auch etwas düsterer als die erste Staffel.

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